Ein Integral Art Lab zur aktuellen Ausstellung in der Albertina, noch bis 9. Juni 2025
Der Rahmen: 90 Minuten
Der Inhalt: Thema, Einstimmung, Kontemplation, Begegnung mit der Kunst, Austausch, Quintessenz
Facilitator: Ute Weber
Kosten: Im Einzelsetting 1:1 55 EUR; in der Gruppe ab 3 Personen 22 EUR pro Person
Termine nach Vereinbarung, bei Reservierung Zahlung vorab

Der Generaldirektor der Albertina und Kurator der Ausstellung, Ralph Gleis, stellt die Zeichnungen der beiden Protagonisten in einen vergleichenden kunsthistorischen Rahmen:
„Spielten Zeichnungen auf farbigem Papier in Italien eher ihre Rolle als Skizzen und Studien im künstlerischen Werkprozess, so wurden sie nördlich der Alpen als eigenständige Kunstwerke en miniature geschätzt. Insbesondere im deutschsprachigen Raum wurden Zeichnungen auf farbigem Grund für detailreiche Darstellungen religiöser oder mythologischer Themen genutzt.“
Wie großartig ist es, dieser These zu folgen und diese Typen in der prominenten Werkschau zu identifizieren, zu vergleichen und in ihrer Spezifikation zu würdigen.
Im Integral Art Lab erlauben wir uns einen anderen Zugang: Wir gehen von lebensweltlichen Fragen aus, die uns aktuell – individuell und kollektiv – berühren wie:
– Womit beschäftigt sich der Künstler?
– Worin finden sich Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede?
– Wie drücken sie sich in ihren Zeichnungen aus bzw. was beinhalten ihre Zeichnungen auf farbigem Papier?
– Wie wirken diese Inhalte auf mich bzw. was in diesen Zeichnungen spricht mich als Betrachter an?
– Welches Werk berührt mich im Besonderen und was spricht aus dem Werk zu mir?
– Welche Erkenntnis entbirgt sich aus der kontemplativen und dialogischen Betrachtung?
Diese Fragen beantwortet jede:r auf ganz persönliche Art und die Antworten sind daher sehr unterschiedlich, auch die individuelle Bildauswahl. Kein Wunder also, dass wir während unseres gemeinsamen Besuchs verschiedensten Menschen und Interpretationen begegnen. Die vielfältigen Aspekte beinhalten allesamt Informationen zu unserem Thema, sodass wir am Ende unserer Reise staunend und erfüllt von der Tiefe und Weite der erfahrenden Fülle das Ausstellungshaus wieder verlassen.

Albrecht Dürer: Betende Hände, 1508
Albertina Wien (c) Foto: Albertina Wien